17. Dezember 2023 – Erste Wanderung im Wittgensteiner Land
Neues Kapitel, neuer Weg, gleiche Leidenschaft. Nur vier Wochen nach dem Abschied vom Ruhrgebiet stand ich nun wieder draußen – aber diesmal in meiner neuen alten Heimat: dem Wittgensteiner Land. Kein Haldenblick, keine Industriekulisse, sondern Wälder, Hügel, Stille. Und der Startpunkt: Fischelbach. Von dort aus ging es in Richtung Hesselbach-Mühle, über einen frisch angelegten Rad- und Wanderweg.
Der erste Eindruck: ungewohnt ruhig. Keine Großstadtgeräusche, kein Verkehr im Hintergrund – nur Asphalt unter den Schuhen und Winterluft im Gesicht. Der Weg selbst war sauber, glatt, fast zu ordentlich. Kein Waldpfad, kein Schotter, sondern reine Asphaltstrecke. Praktisch? Ja. Romantisch? Nicht unbedingt. Aber perfekt, um erstmal anzukommen – im neuen Zuhause, im eigenen Rhythmus.
Es war kein spektakulärer Anblick, kein „Wow“-Moment wie auf einer Höhe oder am See. Es war eher ein leiser Start. Einer, der sagt: „Hier bist du jetzt. Fang in Ruhe an, der Rest kommt noch.“ Und genau so fühlte es sich an. Schritt für Schritt ins Neue – ohne Eile.
Und weil jeder Anfang seine Fortsetzung braucht, wurde die Wanderung nicht abgeschlossen, sondern nur unterbrochen.
Fortsetzung folgt am 27. Januar 2024.
Neuer Weg. Neue Landschaft. Aber dieselbe Freude am Unterwegssein.
Ein Anfang – still, aber echt.

